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Der 10. März - Gedenken an den tibetischen Volksaufstand

1959 standen tausende von Tibetern in deren Hauptstadt Lhasa und um die Residenz des 14. Dalai Lama von Tibet, um ihn vor den chinesischen Besatzern zu beschützen. Gleichzeitig schaukelte sich die Stimmung unter den Tibetern hoch. Der Druck und Repressionen durch die Besatzer wurde immer unerträglicher. Diese Mischung endete am 10. März 1959 im tibetischen Volksaufstand gegen die chinesischen Besatzer und wurde auf brutale Weise niedergeschlagen.

Die tibetische Exilregierung spricht von über 87.000 Toten alleine während des tibetischen Volksaufstandes. Später sollen während der chinesischen Kulturrevolution bis 1969 bis zu 1,2 Millionen Tote in Tibet folgen.

Während des Aufstandes riet das tibetische Staatsorakel Seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama unverzüglich zur Flucht. Dies nicht nur, weil er sich in Lebensgefahr befand, sondern auch unter der Begründung, dass er als Bodhisattwa vor allem für das Wohlergehen seines Volkes verantwortlich ist und am aktuellen Ort seinem Gelübte nicht nachkommen kann.

Seither erinnern Exiltibeter und deren Unterstützer weltweit in Form von Kundgebungen vor den Botschaften der Volksrepublik China am 10. März daran, dass Tibet einst ein freies und selbstbestimmtes Land war.