
Rückblick - Geneva Forum 2026
Das Geneva Forum lief unter dem Titel "Unterdrückung und Widerstandsfähigkeit: Menschenrechte in Tibet und Regionen unter chinesischer Herrschaft." und war geprägt von 6 Vorträgen und Diskussionsrunden mit anerkannten Experten auf deren Gebieten von diversen Kontinenten.
Neben chinesischen Menschenrechtsanwälten, Politkern aus Deutschland, Mexiko und der Schweiz, Anthropologen, UN Beratern, usw. konnten wir nicht nur aus deren Vorträgen viele Informationen für unsere zukünftige Arbeit mitnehmen, sondern auch unsere Netzwerke massiv erweitern.
Die österreichische Delegation bestand aus Elisabeth Lindmayer und dem ehrwürdigen Mönch Sunim vom Stupa in Grafenwörth, sowie Karl Leitner von Friends of Tibet - Austria.
Ein sehr interessanter Vortrag kam von Professor Cameron Warner zum Thema der Dalai Lamas, warum die CCP mit dem Versuch einen "Ersatz-Panchen-Lama" gescheitert ist und warum es aus theologischer Sicht dem 15. Dalai Lama gar nicht möglich ist in China zu reinkarnieren.
Experten die faktenbasierende Statements zum Thema "Einfluss von China in Südamerika", oder der versuchten Einflussnahme der CCP in Taiwan abgegeben haben, rundeten für die Teilnehmer das globale Bild über China ab.
Das Tibetbüro in Genf war für alle Teilnehmer ein herausragender Gastgeber und hat das Geneva Forum hervorragend organisiert. Danke hierfür.
Alle Panels des Geneva Forum 2026 sind auch online auf der Website des Tibetbüros in Genf abrufbar. Die Vorträge, welche ausschließlich in englischer Sprache gehalten wurden und auf YouTube gestreamt werden können, kann jeder Benutzer auch mit deutschen Untertiteln versehen. Hierzu muss die Untertitel Funktion von YouTube verwendet werden.
https://tibetoffice.ch/genevaforum/
Hier noch ein paar Zitate von Vortragenden, welche wir mitgeschrieben und hier gerne veröffentlichen.
- Niemals aufgeben – Thinlay Chukki zitierte Seine Heiligkeit den Dalai Lama
- Die Tibet-Frage ist ein Stresstest für das globale Denken über Menschenrechte. – Senator aus Slawonien
- Die Tibeter erleben die gefährlichste Zeit ihres Kulturverlusts. – Michael Brand, Mitglied des Deutschen Bundestags
- Ein neues Buch von Professor Lao, das auf chinesischen Archiven basiert, beweist, dass Tibet ein freies Land war. – Penpa Tsering, Präsident der tibetischen Exilregierung
- Es mangelt weder an Dokumentation noch an Kommunikation. Es fehlt an Taten. – Lee Chong, chinesischer Menschenrechtsaktivist
- Auch uigurische Kinder werden in Zwangsinternate geschickt. – Zamretay, uigurische Menschenrechtsaktivistin aus Kanada
- Das chinesische Narrativ, Fortschritt für Tibeter, Uiguren, Hongkonger usw. zu erzielen, lautet: Entwicklung. Die unbeantwortete Frage ist: Zu welchem Preis? – Thinlay Chukki, Vertreter Seiner Heiligkeit in Europa
- Der Kampf für Tibet ist nicht nur ein Kulturkampf. Es ist auch ein Kampf um unsere Zukunft. - Professor Jaganath Panda über die Bedeutung des Schutzes der Flüsse in Tibet.
- Was in Tibet geschieht, bleibt nicht in Tibet. - Professor Jaganath Panda über Tibet als dritten Pol.
- Die Umsiedlung von Nomaden dient hauptsächlich der Stärkung der Militärpräsenz in Tibet. - Dr. Tsewang Dorjee über Satellitenbilder, die die Landschaft des tibetischen Plateaus vor und nach der Umsiedlung zeigen.
- Die KPCh beeinflusst Taiwan dauerhaft mit negativen Kommentaren über die Politik in Taiwan. - Dr. Bonnie Yushih Lia.
- Die KPCh überschwemmt die sozialen Medien mit alternativen Hashtags zu Tibet. - Dr. Mareike Ohlberg.
- DeepSeek verbirgt Zensur vor der Öffentlichkeit. - Dr. Mareike Ohlberg.
- Wer in einer uniformen Welt lebt, ist weder glücklich noch lebt er lange. - Professor Nicolas Levrat.















